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Margot & Rainer Binder: Beschreibungen und Grundlagen
des MARA-Denkmodells
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| Erfolg, was ist das? | |
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Diese Ausführungen sind ein Beitrag zur Planung und dem Verständnis dessen was wir als Erfolg bezeichnen Das, was wir unter Erfolg verstehen, hat viele Gesichter. Nach Erhebungen des Emnit-Institutes 7/93, verstehen 78% der in den alten Bundesländern lebenden Menschen unter Erfolg finanziellen Reichtum. Reich wird dann definiert als die Möglichkeit sich das leisten zu können, was ich mir wünsche. Bei James Drewer und W.D. Fröhlich finden wir in dem psychologischen Wörterbuch unter Erfolg die Angabe: Erfolg (success) Anspruchsniveau, Effizienz, Hoffnung. Anspruchsniveau (level of aspiration, aspiration level) wird von K. Lewin definiert als: der Begriff, der am besten als Bezugssystem der Selbsteinschätzung beschrieben werden kann. Im engeren Sinn handelt es sich um einen Standard, auf den ein Individuum seine Erfahrungen bezieht, z.B. das Gefühl von Erfolg oder Misserfolg bei Leistungen als Ausdruck des in der jeweiligen Situation wirksamen Anspruchsniveaus, das seinerseits durch Erfolg oder Misserfolg modifiziert wird Effizienz (efficiency) wird von G.A. Lienert, in seinem Buch über Verteilungsfreie Methoden in der Biostatik 1962 folgendermaßen beschrieben: Effizienz ist, die Leistungsfähigkeit, der Nutzeffekt einer Maßnahme, ermittelt aus dem Verhältnis von Leistung und verbrauchter Energie Hoffnung (hope) beschreibt Drever + W.D. Fröhlich im Wörterbuch der Psychologie S.133 folgendermaßen: Bezeichnung für eine Qualität des Erlebens, die man am besten als emotionale Einstellung bezeichnet. Hoffnung kann auch aus anderen (primären) Emotionen (Freude o.ä.) entstanden sein. Ihre Kennzeichen sind vor allem der Wunsch nach Erreichung eines bestimmten Handlungszieles, gekoppelt mit der Vorstellung, dass der Wunsch in Zukunft erfüllt wird. Das Erleben wird dabei- so kann man annehmen- hedonistisch getönt und als angenehm bewertet. Im Zusammenhang mit der Leistungsmotivation wird Hoffnung auf »Erfolg« der Furcht vor »Misserfolg« gegenübergestellt. Im MARA-Zusatzseminar wird Erfolg dargestellt als die Fähigkeit, mit den alltäglichen Problemen und Freuden klarzukommen Erfolg stellt sich dann ein, sobald der Mensch sich wieder den biochemischen Grundprogrammen der Zellen öffnet und seine eigene materielle Erscheinung als eine spezielle Ausformung des Geistes annehmen kann und die Gedanken konkret realisiert. Bewegung und ständige Erneuerung sind ein Lebensprinzip, das tief in den biochemischen Programmen jeder Zelle gespeichert ist. Erfolg ist, diese »inneren Programme« und ihre Funktion sich voll entfalten zu lassen. Viele Menschen meinen, dass sie mit dem reduktionistischen Denken die Zusammenhänge umfangreich untersuchen und erklären können. Das reduktionistische Denken impliziert, »einen besseren Überblick und Einblick« in das Körpergeschehen und in die Biochemie zu haben. Die Schlüsse aus dieser Sicht lassen dann bei Funktionsstörungen Maßnahmen ergreifen, die das biochemische Gleichgewicht entscheidend irritieren können. Die biochemische Ebene ist die Quantenebene und diese wiederum ist die Ebene der »Inneren Intelligenz«, auf die an anderen Stellen ausführlich eingegangen wurde. Dr. med. Deepak Chopra-Internist und Endokrinologe- Yal University/USA + Havard/USA schreibt in seinem Buch »die Körperseele« 81991 Lübbe Verlag Bergisch Gladbach: Das Lebensgeheimnis auf dieser Ebene ist, dass alles und jedes in unserem Körper auf einen Wink unseres Willens hin verändert werden kann Der Körper ist wie in einem Fluss Wir alle neigen dazu, unseren Körper als eine Eisstatue zu begreifen- ein festes gleichbleibendes, stoffliches Objekt-, während er in Wirklichkeit eher wie ein Fluss ist: ein unablässig sich veränderndes, fließendes, Intelligenzmuster. Von dem griechischen Philosophen Heraklit stammt der Ausspruch: Du steigst nicht zweimal in denselben Fluss, denn ständig fließt neues Wasser nach Das trifft auch auf den Körper zu. Wenn Sie sich jetzt in die Seite kneifen, so ist das Fettgewebe, das Sie zwischen den Fingern spüren, nicht dasselbe wie vor einem Monat. Die Zellen Ihres Fettgewebes nehmen ständig Fett auf und geben ständig welches ab; alle drei Wochen findet ein kompletter Austausch statt. Wir bekommen alle fünf Tage eine neue Magenschleimhaut (die innerste Schicht der Magenauskleidung wird während des Verdauungsvorgangs innerhalb weniger Minuten ausgewechselt). Unsere Haut erneuert sich alle fünf Wochen. Unser Skelett, das doch so fest und beständig erscheint, ist alle drei Monate ein neues. Insgesamt gesehen fließt der Strom von Sauerstoff , Kohlenstoff, Wasserstoff und Stickstoff so rasch, dass wir in wenigen Wochen ein völlig neuer Mensch sein könnten; lediglich die schweren Atome. Eisen, Magnesium und Kupfer und ähnliche verlangsamen den Prozess. Von außen scheinen wir dieselben zu bleiben, doch tatsächlich sind wir eher einem Gebäude vergleichbar, dessen einzelnen Steine fortwährend erneuert werden. Jedes Jahr, - dies brachten Radioisotop-Versuche an der Oak Ridge Laboratorien in Kalifornien zutage- werden 98 Prozent der Atome unseres Körpers durch neue ersetzt. Der ständige Strom des Wandels wird von der Quantenebene des Geist-Körpersystems gesteuert. Die Medizin hat sich diese Erkenntnis bislang noch nicht zunutze gemacht- sie wartet mit ihrem Quantensprung noch etwas ab. Geist und Körper stehen im selben Verhältnis zueinander wie eine Datei zu ihrem Computerausdruck. Wenn wir den Körper (Ausdruck) verändern wollen, so müssen wir lernen den Geist (Datei) neu zu schreiben. Entwickelt der Mensch wieder Vorstellungen, die synchron mit dem »inneren Programm«, also dem der ständigen Veränderung und Erneuerung sind, kann er auch die in der Materie verborgene Dimension der Spiritualität wieder erkennen und erfahren. Vorstellungen, die den Menschen leiten, entspringen nach dem MARA-Denkmodell aus seiner Weltsicht und dem daraus resultierenden Denkmodell. Gelingt das Zusammenspiel von innerem Programm und Denkmodell, hat der Mensch positiven Erfolg. Erfolg ist also immer die Folge einer bestimmten Denkweise und deren Umsetzung in den Alltag. Erkennt der Mensch, dass er mit dem reduktionistischen Denken nur winzige Parzellen des Ganzen verstehen kann und das Netzwerk Mensch sowie das Netzwerk dieser Welt nicht treffend begreifen und beschreiben kann, ist der erste Schritt zum Erfolg getan. Jede Art von Umsetzung eines Gedankens bedarf der Energie, die dem Gedanken zufließt und ihn dadurch verstärkt. Dieser Ablauf ist nicht gebunden an bestimmte Denkformen, er ist ein Teil der Realisierungsstruktur. Denken ist in diesem Falle von der materiellen Erscheinung also z.B. dem Körper nicht zu trennen, denn gedacht wird mit und durch die Zellen des Gehirns. Seit Emil Couè, er war der erste, der meines Wissens diese Grundprinzipien formuliert hat, spätestens seit ihm wissen wir, dass die Vorstellungskraft die leitende Kraft ist. Wird also eine bestimmte Weltsicht mit der starken Vorstellungskraft eines Menschen gekoppelt und kommt dann noch der Wille hinzu, besteht die grundsätzliche Tendenz, dass sich diese Weltsicht realisiert. Steuernd greift in diesen Prozess lediglich die innere Intelligenz ein. Diese grundsätzliche Funktion betrifft eine »positive Weltsicht« genauso wie eine »negative Weltsicht«. Diese Ausführungen sind leicht nachzuvollziehen, wenn wir an die im MARA-Denkmodell verwendete Aussage von Max Planck »ALLES IST GEIST« denken. INFO: Gesetzmäßigkeiten nach Emil Couè: 1. Nicht der Wille, die Vorstellungskraft ist die leitende Kraft des Menschen 2. Die Vorstellungskraft ist lenkbar und mächtiger als der Wille 3. Jeder Gedanke, der uns erfüllt, hat das Bestreben, sich zu verwirklichen. Jeder gefühlsbetonte Gedanke (Vorstellungsbild) wird sich im Rahmen des Menschenmöglichen verwirklichen 4. Sind Wille und Vorstellung nicht gleichgerichtet. siegt ausnahmslos die Vorstellungskraft 5. Sind Wille und Vorstellung gleichgerichtet, multipliziert sich die Endkraft der beiden Energien Emil Couè hatte zum erstem Mal Gesetzmäßigkeiten formuliert, die den Einfluss des Denkens auf das Schicksal des Menschen deutlich machen. Aus diesen Gesetzmäßigkeiten entwickelte Dr. Murphy seine Suggestionsmethoden, die durch das sog. New Age weltweit verbreitet wurden. Nach diesen Thesen ist es nur eine Frage des intensiven Denkens. wie und wo sich die Gedanken realisieren. Das bedeutet praktisch, dass der Mensch alles erreichen kann, was er möchte. Betrachten wir jedoch Lebensläufe, so zeigt sich immer wieder, dass trotz intensivem Vorstellen und Denken sich gewisse Strukturen nicht realisieren. Betrachten wir Menschen die in Gefängnissen einsitzen, so muss sich schon die Frage aufdrängen haben alle den Gedanken gehabt inhaftiert zu sein oder haben alle nur zu wenig an den Erfolg ihrer Straftat gedacht. Was ist nun Erfolg? Erfolg ist immer die Folge des Wunsches Gedanken zu realisieren. Gleichgültig wie ein Mensch sich verhält oder welchem Denkmodell er anhängt, er ist immer gezwungen, seine Gedanken mehr oder weniger in irgend einer Form zu realisieren, denn Gedanken alleine sind abstrakt und dadurch wenig lebensfähig. Praktisch bedeutet das, dass ein Mensch, selbst wenn er nur von Nahrungsmittel-Konserven leben wollte, den Gedanken entwickeln muss, die Dosen zu öffnen. Unter diesem Aspekt betrachtet, kann ein Mensch ohne Gedanken zu realisieren, nicht leben. Die durch die folgenden Grafiken beschriebene Funktion des Erfolgsweges zeigt, dass Erfolg genauso wie Misserfolg seine Muster hat, die sich solange realisieren, bis der Mensch eingreift, um diese Muster zu ändern. Der größte Hemmschuh dabei ist, dass der Mensch großenteils die Muster, die für ihn gültig sind, nach außen projiziert und dadurch den reduktionistischen Schluss zieht, dass durch das Ändern des »Außen« eine für das »Innere« günstigere Situation geschaffen werden könne. Alle Regeln und Verhaltensweisen, die zum Erfolg und Misserfolg führen, haben ihren Grund im Menschen selbst. Zusammenfassung: Der Mensch ist, ob er will oder nicht, dazu verdammt Erfolg zu haben und jeder Mensch hat Erfolg. Ob positive Lebenseinstellungen zum Erfolg führen oder negative sich im Misserfolg realisieren, der Unterschied ist nur die Wertung oder anders gesagt das GLEICHE. Beide Arten von Vorstellungen realisieren sich und damit ist das Ziel der Erfolg erreicht. Die eigentliche Entscheidung des Menschen ist Erfolg oder nicht. Anders gesagt, jeder Mensch entscheidet sich immer wieder mehr oder weniger bewusst, welche Art von Erfolg für ihn wichtig ist. Natürlich taucht die Frage auf, inwieweit diese Entscheidungen bewusst getroffen werden. Es gibt zwei Möglichkeiten, das »innere Erfolgsmuster« zu erkennen: 1. die klare statistische Sammlung von Daten über Abläufe des Erfolges oder Misserfolges. Beim Analysieren der Daten kann die Häufung, also ständig sich wiederholende Vorfälle, ein Hinweis auf das »Erfolgsmuster« sein. 2. Vor Beginn des Prozesses, der dann zum Erfolg oder Misserfolg führt, erhalten wir immer Impulse, die auf die Art des Verlaufes hinweisen. Über sehr viele Jahre konnte ich feststellen, dass die Impulse zu beinahe 99% das Endergebnis »vorhersagten«! Die Impulse wieder wahrzunehmen, ist eine Frage des Trainings. Auf der Alphastufe werden die Impulse meist so stark, dass sie sicher die Bewusstseinsschwelle überspringen können. |