Es gibt auch ein Leben vor den Tode

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„In seinen Buch zeigt Rainer Binder wie fundamentale Erkenntnisse der Naturwissenschaft (Quantenphysik) bei der Betrachtung seines Lebensweges mit seiner Lebenserfahrung übereinstimmt.“
"Rainer Binder ist einen faszinierenden Weg gegangen. Vom Schulversager zum gefragten Spezialisten für die Praktische Umsetzung der Erkenntnisse der Quantenphysik für den Bereich: Medizin- Psychosomatik. Er ist mit seiner Ehefrau zusammen Begründer der BPS- Therapie, die markante Massstäbe setzte und ungewöhnliche Heilerfolge zu verzeichnen hat. Als anerkannter Fotograf für Landschafts- und Makrofotografie entwickelte er die Mediaramen, die therapeutisch eingesetzt werden."

Dr. Ingrid Holzhausen (Wissenschaftsjournalistin) 398 Seiten
Rainer Binder, Sachbuch, 2003

Nachgedanken zu diesem Buch

Diese Aufzeichnung ist auf der einen Seite für mich ein Gang durch die eigene Geschichte, gleichzeitig aber auch die Aufzeichnung eines Weges, der von der Materialität in die Spiritualität führt. Die dadurch entstandenen, erworbenen und erarbeiteten Erkenntnisse decken sich mit Aussagen verschiedener Quantenphysiker. Ich erkläre gerne »spirituelle Zusammenhänge« mit den Aussagen der Teilchenphysiker, denn das, was uns die heutige Esoterik beschert hat, ist alles andere als »verborgene Weisheit«. Immer wieder kann ich feststellen, dass Menschen große Probleme mit sich herumtragen, nur weil sie ihre eigene Vergangenheit ständig mit gedanklicher Energie versorgen und sich dann wundern, dass die scheinbar wichtigen Verletzungen nicht heilen können. Entscheidend ist, dass die Ursachen aus der Perspektive des Betrachters gesehen werden, also real-faktisch. Erst dann kann der Mensch von seinem freien Willen Gebrauch machen und den Entschluss fällen, ob er die ihm bekannten Auswirkungen nicht mehr oder noch weiter haben möchte. Immer wieder kann ich eine für mich erstaunliche Erfahrung machen. Sie besteht darin, dass Menschen sich in ihren belastenden, oft schmerzhaften Prozessen wohler fühlen als in einer möglichen »neuen Realität«.
Oft werden auch irgendwelche Anlässe dazu benutzt, die eigene Egozentrik zu rechtfertigen. Für mich können die Terroranschläge am 11. September 2001 auf das World Trade Center in USA dazu benutzt werden, kriegerische Menschenrechtsverletzungen zu rechtfertigen.

In relativ großem Umfang werde ich mit Menschen konfrontiert, die aus der Szene des New Age oder der >Esoterik< kommen.
Immer wieder zeigen sich bei dieser Menschengruppe deutliche >Fluchttendenzen<. Wie zeigt sich das? Es werden beispielsweise viele Bücher gelesen, deren Inhalt jedoch keinen Entschluss bewirkt, das eigene Weltbild aktiv zu ändern. Deutlich wird für mich dabei, dass Lesen in erster Linie das Wahrnehmungsvermögen schult, jedoch nicht das Denken in Zusammenhängen. Die in esoterischen, angeblich spirituell fundierten Büchern dargestellten Sichtweisen werden großenteils von der allgemeingültigen Realität getrennt. Die Trennung kann so stark sein, dass ein enormes Wissen angesammelt wurde, aber kein Weg gefunden wird, auch nur im Ansatz dieses Wissen umzusetzen. Sehr oft ist es der fehlende Wille, Wissen umsetzen zu wollen. Andere auch gut sichtbare Tendenzen der Realitätsflucht zeigen sich in der Flucht zu Gurus, die eine schöne heile Welt anbieten, ohne die Funktion der Polaritäten zu kennen.
Ebenso werden immer wieder Begründungen gesucht, um die momentane Situation zu erklären und einen anstehenden Schritt zu Weiterentwicklung als nicht notwendig darzustellen. Ich denke, die Menschen sollten sich vor solchen Tendenzen hüten, denn sie fördern nicht ihre Entwicklung zu selbstständigen, selbstbewussten Wesen. Persönlichkeit kann sich in der westlichen Welt nur entwickeln, sobald Wissen in Erfahrung verwandelt wird.
Mein Wunsch ist, dass die Leser wieder wach genug werden, um Chancen in ihrem »Leben vor dem Tode« zu erkennen und zu realisieren.

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ISBN 3-89774-290-X

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