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Margot & Rainer Binder: Beschreibungen und Grundlagen
des MARA-Denkmodells
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| Träume und Esoterik | |
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Dazu ein Beispiel aus dem Kalender Lebensfreude Träume werden zur Wirklichkeit, wenn wir an sie glauben Alle Menschen, die Großes geleistet und erreicht haben, hatten Träume und Visionen, auch wenn andere sie für verrückt hielten Kolumbus, Gandhi, Thomas Edison, Reinhold Messner, Carl Benz, - sie alle glaubten an sich und ihre Träume und verwirklichten sie trotz vieler widrigen Umstände und Fehlschläge. Unser Glaube kann uns Kräfte verleihen, von denen wir - nicht im geringsten ahnen, dass sie in uns stecken wird in der Bibel gesagt. Natürlich taucht sofort die Frage auf, haben oder hatten Menschen, die in Gefängnissen sitzen oder in Bosnien morden, keine Träume, an die sie glaubten? Zehn Jahre lang hatte ich das Jugendgefängnis in Schwäbisch Hall als Berufsberater betreut. Meine Erfahrung mit Knastologen besagt, dass die meisten von ihnen Träume hatten, an die sie glaubten. Die Einbrüche usw. gelangen dadurch nicht besser, perfekter, sie wurden trotzdem nach der Tat von Polizisten gefasst. Genauso hatte und hat ein Bundeskanzler Kohl Träume, an die er noch heute glaubt, durch diesen Traum werden jedoch die Arbeitslosen nicht weniger. Die Alltagsrealität ist jedoch anders. Welche Sichtweise muss ich einnehmen, damit ich nicht zum Positivdenker, mit all seinen Absturzmöglichkeiten, werde? Die Abstürze sind dadurch programmiert, weil ich das Augenmerk nur einer Seite der Polarität schenke und die andere vernachlässige. Es geht nicht darum, beide Seiten der Polarität voll zu leben, wichtig ist, sie anzunehmen als eine wirkliche Gegebenheit und dann die Entscheidung zu fällen, welcher Seite ich mehr Energie gebe und dabei aber die andere nicht vergesse. Es sind zwei Ebenen. 1. Ich muss mir Informationen besorgen, wie die Wirklichkeit für mich ist. 2. Ich muss versuchen, meinen Traum zu realisieren, also in die Alltagspraxis umsetzen. Decken oder ergänzen sich die Informationen über die virtuelle Wirklichkeit mit der erfahrenen Wirklichkeit, dann erst wird die Energie frei, die es ermöglicht, den Traum zu realisieren, also Wirklichkeit werden zu lassen. Praktisch heißt das, dass wir Wunschvorstellungen, von denen wir träumen, in die Alltagspraxis umsetzen sollten. Das Traumgebilde verändert sich dadurch automatisch, sobald wir die Kraft und Energie nicht scheuen, den Traum umzugestalten, um zu erfahren, dass ich mir selbst die Wirklichkeit kreiere, die für mich verbindlich erscheint. Im Schwäbischen gibt es einen treffenden Ausspruch: Nur wer nicht ganz dicht ist, kann offen sein für Neues! Die Aussage Träume werden zur Wirklichkeit, wenn wir an sie glauben ist keine besondere Erkenntnis des 19. oder 20. Jahrhunderts, sie stammt aus den alten Weisheitslehren dieser Welt. Auch in der alten Esoterik finden wir genau diese Aussage. Was ist es, dass die Anhänger der heutigen Esoterik meinen, sie könnten mit dieser Aussage ihre ganzes Leben voll im Griff haben? Vielleicht gibt die Aussage des Dalai Lama, als er 1999 nach Deutschland kam, einen Fingerzeig dazu. Der Religionsführer sagte: Ich glaube, es muss ein grundlegendes Missverständnis vorliegen, wenn die Westler meinen, bei uns könnten sie eine Instanterleuchtung erlangen. Setzen Sie sich mit Ihrem Religionen und ihrem Kulturkreis auseinander (dpa). Bedenken wir, dass die Mönche in den buddhistischen Klöstern unter härtesten Bedingungen ihren Geist trainieren, um ihre Lebensträume Wirklichkeit werden zu lassen, dann erst können wir erkennen, welch innerer Einsatz notwendig ist, um sein eigenes Schicksal voll zu gestalten. Trotzdem erleben auch wir im westlichen Bezugsfeld Wunderheilungen, Spontanheilungen, für die wir mit dem großenteils funktionellen Denken keine Erklärung finden. Untersuchungen haben ergeben, dass beinahe immer eine tiefe innere Betroffenheit der Veränderung voran ging. Viele Wunderheilungen finden bei Menschen statt, die tief gläubig sind, also in der Lage sind, ihre ganze innere Energie dorthin zu lenken, wo sie ihren inneren Kern vermuten. Auffällig ist, dass sie berichten, dass sie keinen inneren Zweifel in dieser Situation hatten (dfc). Es scheint also so zu sein, dass die präzise Entscheidung für eine bestimmte Weltsicht, die zweifelsfrei angenommen und gelebt wird, die Voraussetzung ist, um sein Leben selbst zu gestalten. Auch die nachfolgenden Darstellungen und Gedanken können sich als neue menschliche Dimension nur dann realisieren, sobald sie vorbehaltlos angenommen werden und dadurch eine Dimension erhalten, die früher dem Glauben zugeschrieben wurde. An einer früheren Stelle dieser Darstellungen sagte ich: Der Glaube braucht keine Beweise. Bei den Aussagen der Quantenphysik haben wir für den kritischen Menschen einen entscheidenden Vorteil, er kann die Aussagen als in großem Umfang gesichert betrachten und annehmen. |